Archiv 2014

Brennpunkt Waidhaus

Waidhaus. (dob) Die frohe Kunde einer Personalzuteilung für die Polizeiinspektion Fahndung (PIF), die damit im kommenden Jahr mit einem jungen Mann mehr auf Streife gehen kann, war fast wie ein Weihnachtsgeschenk zu verstehen.

Polizeihauptkommissar Robert Brenner teilte diese Nachricht freudestrahlend den politischen Gästen der CSU beim Vorweihnachtsbesuch in seiner Dienststelle in Vertretung des Leiters der PIF, Erstem Polizeihauptkommissar Siegfried Meckl, freudestrahlend mit. Zur PIF-Dienststelle waren dazu auch die Bundespolizeibeamten und Dienstgruppenleiter Martin Gmeiner und Michael Müller in Vertretung des Polizeidirektors Uwe Landgrebe sowie Zollamtmann Manfred Schneider als Chef der Kontrolleinheit Verkehrswege von der Zollbehörde gekommen.

CSU-Kreistags-Fraktionssprecher Stephan Oetzinger will auch künftig an der Tradition seines Vorgängers Albert Nickl festhalten und mit einer CSU-Delegation kurz vor Weihnachten den Dank an die Behördenvertreter von Zoll, Bundespolizei und der Polizeibeamten der (PIF) übermitteln, ihnen Zeit schenken und sich der brennenden Sorgen und Nöte der Organisationen annehmen.

Vor allem wollten die Teilnehmer ihre Wertschätzung gegenüber den diensthabenden Beamten zum Ausdruck bringen. "25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ist Waidhaus mehr denn je die Drehscheibe Europas", versicherte Albert Nickl. Höhen und Tiefen prägten die vergangenen 25 Jahre der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf beiden Seiten. Die Behörden in Waidhaus sieht Nickl als wichtigen Faktor für Arbeitsplätze. Über die Stellenzuweisung sei Brenner deshalb so erfreut, weil junges Blut das Durchschnittsalter senke. "Eine Streife mit zwei Beamten und insgesamt 110 Jahren kann nicht mehr das gleiche leisten wie jüngere Kollegen." In die Polizei werde seitens der Bevölkerung großes Vertrauen gesetzt. Laut Brenner sei die Ist-Stärke der PIF mit 43 Beamten zufriedenstellend. Dadurch sei es möglich, zwei Streifen auf Fahrt zu schicken.

Die Ohren spitzten die Politiker gehörig, als sie von den Beamten vernahmen, dass sich die Vertriebswege der Drogenkonsumenten in der Vergangenheit änderten. Den "Ameisenverkehr" wie noch vor einigen Jahren gebe es so nicht mehr, erklärte Brenner. Der illegale Basar finde mittlerweile größtenteils im Internet statt. Der Drogenkauf scheint dort einfach, und mit ausgeklügelter Verpackung kommt das Päckchen vorbei am Zoll zu Hause an. Eine Schwachstelle, die Zollamtmann Schneider ebenso deutlich anspricht. Um entsprechende Kontrollen in der Praxis im Kampf gegen Drogen machen zu dürfen, brauche es klare Entscheidungen der Gesetzgeber. Drogendealer machten sich diese Lücke zunutze. Das Internet sei schnell und die unterschiedlichen Gesetzeslagen in den Ländern erschwerten es den Behörden zusätzlich, Drogendealer zu verfolgen. Das gleiche gelte für den Pakethandel mit Waffen oder Sprengstoff. "Das Postgeheimnis steht über allem."Pakete dürften nicht einfach von den Behörden geöffnet werden, selbst dann nicht, wenn ein berechtigter Verdacht bestehe. "Dadurch werde die Aufklärung der Drogenkriminalität zu einer Suche im Heuhaufen", so die Beamten. Die Drogentendenz, erklärten die Vertreter, sei in der Region weiterhin steigend.

Nach wie vor unterstützen 30 bis 35 Leute der Bundespolizei Waidhaus als sogenannte "Geberdienststelle" den Flughafen München oder werden zur Unterstützung der Bundespolizei nach Rosenheim abgeordnet, erklärte der Bundespolizeibeamte Michael Müller. Aktuell sind 258 Beamte im operativen Dienst tätig. Unterstützungseinsätze in Nürnberg oder bei durchreisenden Fußballfans kämen außerdem hinzu. Zur Sprache kam ebenso die steigende Gewaltproblematik.

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aus Der Neue Tag 29.12.2014


JU-Waidhaus auf dem Weihnachtsmarkt 2014

Reibedotsch mit Apfelmus zum ersten Mal auf dem Markt

Impressionen vom Markttreiben

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aus dem Oberpfalznetz 01.12.2014 - Netzcode: 4400322


Leserbrief von Thomas Kaiser, Ortsvorsitzender JU-Waidhaus

Eine Meinung zum Artikel "Sie wollen raus und lassen niemanden rein" vom 15. November.

Mit Erschrecken musste ich diesen Artikel zur Kenntnis nehmen. Menschen, die angeblich ihre Heimat verlassen mussten, weil sie um Leib und Leben fürchten müssen, stellen in einer Unterbringung, die sie kostenlos nutzen, Ansprüche, die jeden mit Wut erfüllen. Sie erhalten eine Unterkunft, die wohl besser ist als ihre alte Bleibe, aus der sie fliehen mussten. Und sie besitzen noch die Frechheit, die Wohnverhältnisse öffentlich an den Pranger zu stellen.

Natürlich haben die Deutschen eine aus der Historie gewachsene Verantwortung gegenüber Menschen, die wegen ihrer politischen Gesinnung oder ihres Glaubens verfolgt werden, aber wer dann Asyl beantragt und dann nicht mal in der Lage ist, einen Ofen nach dem Gebrauch zu putzen, dem kann nicht mehr geholfen werden. Jeder Mensch, der wirklich auf der Flucht ist, schätzt doch, dass er endlich Frieden hat und nicht mehr um sein Leben fürchten muss und schimpft nicht über das Land, welches ihm Unterschlupf gewährt.

Es soll jeder Mensch, der verfolgt wird, bei uns Asyl finden. Diejenigen, die jedoch kommen und Ansprüche stellen, sollten ganz unbürokratisch ein "One-Way-Ticket" zurück in ihre so viel bessere Heimat erhalten.

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aus Der Neue Tag 18.11.2014


Pascher und Fahnenflüchtige

Waidhaus. (fjo) Der ehemalige Grenzpolizist Max Meixensperger weiß noch viele Anekdoten aus Zeiten, als noch der Eiserne Vorhang Deutschland und Tschechien trennte. Als Protokollschreiber erhielt er umfassende Einblicke in Staatssystem und Umgangsformen des Nachbarlands.

"Könnten Sie uns noch nach Weiden zum Einkaufen bringen?" Zunächst glaubte Protokollführer Max Meixensperger damals, die Frage müsse falsch aus dem Tschechischen übersetzt sein. Doch die Teilnehmer einer deutsch-tschechischen Grenzkommission hatten nach getaner Arbeit wirklich ein ernst gemeintes Reiseziel vor Augen.

Was heute wie eine Gefälligkeit anmutet, war vor 40 Jahren in Zeiten des Eisernen Vorhangs ein nicht ungefährliches Unternehmen. Zumal es den Verhandlungspartnern aus der einstigen CSSR um nichts anderes als ums Paschen ging. Abgesehen hatten es die Funktionäre auf kleine Taschenrechner für 99 Pfennig und kauften diese paketweise. Meixensperger roch den Braten und hinterfragte: "Und welcher Preis lässt sich dafür in ihrem Land erzielen?" Die Antwort kam prompt: "Ab fünf Mark aufwärts."

Meixensperger erhielt umfassende Einblicke in die Gepflogenheiten des Nachbarlands. Weil er zudem die tschechische Sprache in Grundzügen beherrschte, war er auch immer wieder bei den unmöglichsten und außergewöhnlichsten Einsätzen gefragt. Bei seinem jahrzehntelangen Stationsleiter Heinz Goldberg genoss er zudem hohes Ansehen.

Eine Versetzung brachte den in Hochabrunn bei Waldmünchen geborenen Meixensperger 1971 nach Waidhaus. Streife gehen bei jeder Witterung und zu jeder Tages- und Nachtzeit war hier für ihn zunächst angesagt: von Waidhaus bis zum Pfrentscher Urwald Richtung Süden und auf der anderen Seite bis nach Reichenau, stets zu Fuß und oft alleine. Denn der Sprit für die wenigen Dienstautos war lange Zeit beschränkt, und so sei es vor allem zum Monatsende hin eng geworden. "Ein Budget gab es also damals bereits", scherzt der leidenschaftliche Erzähler. "Das war so in den 70er Jahren."

Später gehörten Kontrollen am Schlagbaum zu seinen Hauptaufgaben. Er erinnert sich an die vielen Persönlichkeiten, die er kennenlernte. Karel Gott vor allem. Auch dazu gibt es eine Geschichte: Als im Fernsehen in der Sendung "Preisrätseln" die Frage nach dessen Geburtsort gestellt war, gab der Moderator die Antwort Prag als richtig aus. Das ließ Meixensperger nicht auf sich sitzen und er rief am nächsten Tag beim ZDF an. Er müsse es ja schließlich wissen, er kontrolliere mindestens einmal im Monat dessen Pass, und da stehe Pilsen als Geburtsort drin. Doch mehr als eine Entschuldigung sei dabei nicht herausgekommen. "Noch heute warte ich auf eine offizielle Richtigstellung." Und das, obwohl er schon seit 2003 in Pension ist.

Eine weitere Geschichte handelt von einem Flugzeug, mit dem ein Arzt aus Stuttgart Ende der 70er Jahre auf tschechisches Staatsgebiet geraten war. Dort wurde es von zwei russischen MIGs abgefangen und bei der Tillyschanz zum Landen gezwungen. Bei der Rückgabe des Fliegers - Monate später - war Meixensperger für die Abholung erste Wahl. Mit zwei Kollegen und einem Piloten aus Latsch ging es streng bewacht nach drüben. Ein riesiges Aufgebot an Uniformierten, Funktionären und Kontrollen wartete bereits auf tschechischer Seite. "Pünktlich musste das Flugzeug nach langer Wartezeit dann aufsteigen, um nicht gleich wieder abgeschossen zu werden."

Noch heute bewegt ihn die Rücküberstellung eines fünfjährigen Buben, dem mit seinen Großeltern zunächst die Flucht über Österreich gelungen war. Da die Eltern es nicht geschafft hatten, war eine Rückkehr des Kinds die einzige Möglichkeit. Auch das zur Flucht genutzte Auto aus Tschechien sollte dabei gleich wieder mit zurückgebracht werden. "Das wäre dann beinahe ins Auge gegangen." Denn hinter der Grenze wurde die Angelegenheit sofort als Provokation gesehen. Schikanen über Schikanen wären die Folge gewesen, immer mit dem weinenden Kind an der Seite. Schließlich sei es auch noch zu der Forderung gekommen, die in Waidhaus wartenden Großeltern an die Grenze zu bringen. Doch die rochen bereits Lunte und waren nicht mehr auffindbar. Das war auch gut so, denn als Meixensperger allein an die Grenze zurückkehrte, war dort bereits ein riesiges Aufgebot postiert, das die Fahnenflüchtigen wohl wieder ohne Skrupel zurückgeholt hätte.

Gut erinnern kann er sich auch noch an zwei andere Flüchtlinge, denen die unerlaubte Ausreise gelang. Während der eine auf einem Baum wartete, die Plane eines Lastwagens oben aufschnitt und darin verschwand, klammerte sich ein anderer im Fahrgestell eines über die Grenze rollenden Lasters fest.

Trotz aller Erfahrungen ist der leidenschaftliche Fußballer und Tennisspieler heute gerne in Böhmen, nutzt Kontakte von früher und knüpft immer noch neue. Viele seiner eindrucksvollen Geschichten erzählte Meixensperger kürzlich beim CSU-Hutza-Abend im Gasthaus Biehler erstmals einem breiten Publikum.

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aus Der Neue Tag 08.11.2014


Modernes Herzstück

...Im Computerraum sprach Drachsler einen besonderen Dank an Thomas Kaiser aus Pfrentsch aus. Ehrenamtlich kümmere sich der Experte um die gesamte Technik und sorge mit "riesigem Eifer" dafür, dass auch die Software stets auf dem aktuellsten Stand sei und alles immer tadellos laufe....

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Auszug aus dem Zeitungsbericht in DnT vom 06.11.2014


Vorstandschaft komplettiert

CSU mit neuer Schatzmeisterin und neuem Beisitzer

CSU-Ortsvorsitzender Stefan Harrer begrüßte die Anwesenden im Gasthaus "Alte Post" zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Diese wurde notwendig, weil der langjährige Kassier Hans Lang bei der Jahreshauptversammlung sein Amt niedergelegt hatte.

Zunächst wurde ein Wahlausschuss einberufen, welchen der ehemalige Marktrat Hans Baumgartl leitete. Ihm zur Seite bestimmte die Versammlung die stv. JU-Vorsitzende Gisela Grötsch. Für das Amt des Schatzmeisters bzw. Kassiers gab es nur einen Vorschlag, welcher Gabriele Wolf lautete. Die Markträtin erhielt in geheimer Wahl 100 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Da durch diese Wahl ihr bisheriger Posten als Beisitzerin frei wurde, beschloss die Versammlung, diesen ebenfalls wieder zu besetzen. Hierzu bestimmte die Versammlung Marktrat und stv. Fraktionsvorsitzenden Ewald Zetzl, auf den ebenfalls alle gültigen abgegeben Stimmen entfielen. Nachdem beide die Wahl annahmen, gratulierte Harrer ganz herzlich und dankte aber auch dem ausgeschiedenen Lang für die einwandfreie Arbeit, die er die letzten Jahre geleistet hatte.

Anschließend berichtete der Fraktionsvorsitzende Harrer zu Aktuellem aus dem Marktrat, wobei hautsächlich die Themen Breitbandförderung und Kaltlohweg interessierten, da beides ältere Anträge von JU bzw. CSU an den Marktrat waren. Zum Thema Breitband erklärte IT-Fachmann und JU-Vorsitzender Thomas Kaiser technische Details. Weitere Anträge habe man auch schon wieder in Vorbereitung, da man weiterhin bei bestimmten Themen die treibende Kraft bleiben wolle.

Ein Ausblick auf weitere Vorhaben des Ortsverbandes wurde ebenfalls gegeben. Hierzu gehören der nächste Stammtisch am 31.10.2014 im Hotel Biehler mit Grenzgeschichten von Referent Max Meixensperger, zu dem auch Nichtmitglieder eingeladen sind, genauso wie die traditionelle Weihnachtsfeier am 19.12.2014 im Haus am Eck, zu der alle Mitglieder und alle Kandidaten der eigenen Wahlliste herzlich eingeladen sind.

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07.10.2014


Kaltlohweg bald brandneu

Die Straße zwischen Miesbrunn und Reinhardsrieth ist ab heute vollständig für rund vier Wochen für den Verkehr gesperrt. Die Straßenbauvorbereitung lässt sich die Kommune für das 365 Meter lange Stück rund 35 000 Euro kosten. Im Stück vergab das Gremium auch gleich noch einmütig die Asphaltierungsarbeiten an die Firma Huber aus Rötz mit knapp 30 000 Euro.... CSU-Vorsitzender Stefan Harrer erklärte, dass das Projekt Priorität haben müsse, weil Reinhardsriether Schulkinder tagtäglich über diese Straße nach Pleystein gefahren werden müssen.

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Auszug aus dem Zeitungsbericht in DnT vom 19.09.2014

Geld in die Hand nehmen

Die erste halbe Stunde der Sitzung am Montagabend gehörte einer Dokumentation und Bewertung der aktuellen Internetanbindung im Gebiet der Marktgemeinde. Der Fachmann von der Firma Corwese aus Seefeld hatte ausreichend Anschauungsmaterial mitgebracht, ebenso eine Übersicht zu den staatlichen Fördermöglichkeiten. Letztlich riet er der Kommune zu einer Versorgung mittels Kombination aus Glasfaser und den vorhandenen Antennenkabeln. Vor allem deshalb, weil eine weitere Verbesserung in Waidhaus, Pfrentsch, Frankenreuth und Ziegelhütte nicht förderfähig sei, da hier bereits eine ausreichende Versorgung vorliege.

Dennoch empfahl er dem Marktrat, mindestens 120 000 Euro in die Hand zu nehmen. Dann komme es aber für manche Haushalte zu keinerlei Verbesserung.... Nur wenn ein Betrag bis zu 400 000 Euro Eigenanteil in Frage käme, würde das Maximum einer Vollversorgung annähernd erreicht. Angesichts der weit auseinanderklaffenden Möglichkeiten hatte Pichlmaier auch hierzu einen Vorschlag. Sein Rezept gründete auf einer Investitionssumme von 940 000 Euro mit einer Deckungslücke von 859 000 Euro, so dass der Eigenanteil für die Kommune bei 171 000 Euro läge.

...CSU-Fraktionssprecher Stefan Harrer bat darum, die neue Funktechnik mittels LTE in die Verbesserung des künftigen Netzes aufzunehmen und verwies darauf, dass die nun aufgegriffene Breitbandförderung auf zwei Anträge der JU zurückzuführen sei....Der Beschluss für "ein weiteres Dranbleiben" fiel einstimmig aus. Der Firma Corwese erteilte das Gremium für die zweite Stufe den Auftrag zum Start des Verfahrens zur Angebotssumme von 3800 Euro.

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Auszug aus dem Zeitungsbericht in DnT vom 18.09.2014

Fraktionsvorsitzender auf Weiterbildung

Stefan Harrer besucht einige Seminare

Nachdem der CSU-Fraktionsvorsitzende Stefan Harrer in seiner aktiven politischen Zeit der letzten Jahre schon an diversen Weiterbildungen von CSU, JU und KPV teilgenommen hat, besuchte er zuletzt auch diverse Seminare der Hanns-Seidel-Stiftung.

Nach einer Einführungsveranstaltung für neue Mandatsträger waren dies zum Beispiel auch Mehrtagesseminare im Kloster Banz zu den Themen Rechnungsprüfung, Wirtschaftlichkeitsprüfung, kommunaler Haushalt und kommunaler Finanzausgleich. "Ich will ganz einfach vorbereitet sein, wenn ich als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses die Nachfolge von Margit Kirzinger antrete" so der CSU-Chef.

Auch zu aktuellen Themen nimmt er Stellung. CSU und JU sind auch in der aktuellen Marktratskonstellation bei vielen Themen die treibenden Kräfte. Die nun aufgegriffene Breitbandförderung ist auf zwei Anträge von der JU, unterzeichnet von Kaiser und Harrer, zurückzuführen. Dieses für die Zukunft der Gemeinde enorm wichtige Thema ist ihm sogar ein besonderes Anliegen. Ähnlich wie der von Harrer im Namen der CSU verfasste Antrag zur Reparatur des Kaltlohweges. "Dadurch, dass Reinhardsriether Schulkinder über diese Straße nach Pleystein gefahren werden müssen, hat das Projekt eine ganz andere Priorität bekommen" so Harrer. Aus der Fraktion stammte übrigens auch die Anregung von Ewald Zetzl zum Austausch der Boller am Radweg. Weitere Anträge sind bereits in Vorbereitung. Der Fairness wegen sei aber gesagt, dass diese eingebrachten Anträge meist die Mehrheit über alle Fraktionen hinweg im Marktrat fanden. Das Klima im Marktrat kann man derzeit als gut bezeichnen, was auf kommunaler Ebene auch wichtig ist. Eine gute Zusammenarbeit von mehreren Akteuren kann aber nicht nur auf eine Partei zurückzuführen sein und Harrer wehrt sich diesbezüglich gegen Aussagen, die, wie man der Presse entnehmen konnte, zuletzt auf Parteiveranstaltungen von Anderen getroffen wurden.

Auch versteht er die aktuelle Panikmache bezüglich der geplanten PKW-Maut nicht. Eine ähnliche Angst herrschte bereits bei Einführung der Autobahnmaut für LKWs vor. Damals meldeten sich ebenfalls bereits diverse Stellen zu Wort, die schon fast den Untergang des Abendlandes prophezeiten. Diese Angst hat sich aber als absolut unbegründet erwiesen. Im Gegenteil fordern viele Waidhauser und andere im Grenzgebiet Lebende schon seit Längerem die Ausweitung der LKW-Maut auf Bundes- und Landstraßen, damit nicht auf diese ausgewichen wird. Und das soll jetzt bei PKWs anders sein?

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11.09.2014

Aus Sorge um die Partei

CSU-Kassier Hans Lang fordert Neuanfang und tritt zurück - Ehrung für Anton Schwarzmeier

Waidhaus. (fjo) Anton Schwarzmeier war bei der Auszeichnung ausgeschiedener Bürgermeister in Neustadt/WN verhindert. Landrat Andreas Meier war deshalb extra in die CSU-Jahreshauptversammlung gekommen. "Du hast in den letzten zwölf Jahren Enormes geleistet", sagte der Landkreischef.

Vorsitzender Stefan Harrer ließ am Freitagabend wesentliche Eckpfeiler aus dem Wirken Schwarzmeiers Revue passieren: "PAUL", Bauhof, ISEK, die Komplettsanierung der gemeindeeigenen Trinkwasserversorgung, die Renovierung der Ortskapellen in Reinhardsrieth und Pfrentsch, viele Straßensanierungen und die Kanalisation, Betriebsansiedlungen, die Sanierungen von Schule und Kindertagesstätte sowie den Ausbau der Hagendorfer Straße - "trotz oft schwierigster finanzieller Situationen".

Sein Lob für Schwarzmeier fasste Harrer mit dem Satz zusammen: "Für mich wirst du immer der Bürgermeister von Waidhaus bleiben." Als Dankeschön für die Arbeit überreichten der CSU-Chef und Meier noch ein Geschenk. Harrer erinnerte außerdem noch an viele Höhepunkte des vergangenen Jahres. Der Ortsverband hat aktuell 42 Mitglieder.

Ein schwieriges Thema war die Wahlnachlese. Meier machte den Mitgliedern Mut und Hoffnung. "Wir haben ein paar Sitze verloren, auch den Bürgermeisterposten. Das ist freilich eine Niederlage", meinte Harrer. Doch auch er sah darin keinen Denkzettel, sondern: "Der notwendige Neuanfang hat nicht so funktioniert wie gewünscht." Er sprach von einem "holprigen Start", wobei aber "nicht alles schlecht zu reden ist". Außerdem würdigte er das Abschneiden "besonders erfreulicher Neulinge", die mit guten Ergebnissen "von 0 auf 100" kamen: Marktrat Ewald Zetzl, Heimatfestleiter Josef Kleber, Maria Reichenberger-Hösl und Nicole Hoch. Bisherige CSU-Wähler seien hauptsächlich zu freien Gruppierungen abgewandert. Kritik am politischen Gegner gab es keine.

Die "Kritik aus Sorge um die Partei" griff Landrat Meier auf, um den Mitgliedern des Ortsverbands beizustehen. "Wir sollten wieder dazu kommen, dass die Kandidaten auf unserer Linie sind und am besten Mitglied. Nutzt die Begeisterung aus dem Wahlkampf; die habe ich trotzdem bei euch gespürt."

"Auf die Grundeinstellung kommt es an und es gilt, Werte zu vertreten", ergänzte Schwarzmeier. Deshalb forderte er dazu auf "Persönliches weiter nach hinten zu stellen." "Das Zusammenfinden ist wichtig und das große Ganze zu sehen." Schwarzmeier schloss mit der Bitte: "Die CSU Waidhaus ist es wert, sie hochzuhalten."

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aus Der Neue Tag 10.06.2014

Abend ein großer Erfolg

CSU landet mit bayer.-böhm. Abend einen Volltreffer

Waidhaus: "Der Abend hätte nicht schöner sein können" lautete das Resume von Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer. Überwältigt war er von der großen Schar an Kommunalpolitikern aus dem ganzen Landkreis, die ihm die Aufwartung machten und fast eine ganze Tischreihe im vorderen Bereich des gut gefüllten Kreuzwirtsaals einnahmen. Neben den diversen Waidhauser Lokalmatadoren um Bürgermeister Anton Schwarzmeier, waren nämlich Landrat Simon Wittmann, vier Bürgermeisterkandidaten, diverse Altbürgermeister und insgesamt zehn aktuelle Kreistagskandidaten, von denen fünf bereits Kreisräte sind, anwesend.

Die weit über die Landkreisgrenzen bekannte Neisteder Zoiglmusi , zu denen auch der Vater des Kandidaten gehört, umrahmte passend zum Motto mit bekannten "Huderler" aus Bayern und Böhmen den Abend . Natürlich durfte das entsprechende Getränk in Form eines Zoigls vom "Schoilmichl aus Neuhaus" nicht fehlen. 50 Liter hiervon hatte der stolze Vater des Kandidaten hierzu im Schlepptau.

In seiner Rede stellte Harrer ein weiteres Mal in Kurzform die Waidhauser Kandidaten, das "Team Zukunft" vor und ging auf aktuelle Themen ein. "Auf kommunaler Ebene ist eine überparteiliche Zusammenarbeit äußerst wichtig, weswegen man sehr darauf geachtet hat, einen fairen Wahlkampf zu führen. Es ist erfreulich, dass von den antretenden fünf Gruppierungen dies zumindest vier genauso gesehen haben" so Harrer. Er betonte, dass in Waidhaus aktuell vor Allem die CSU bei zukunftsträchtigen Themen wie stabiler Finanzen, Firmenansiedlungen und Internetausbau die treibende Kraft ist und belegte dies mit Beispielen. Wichtig sei es ihm auch, den starken Zusammenhalt der Gemeinde, der sich gerade im Heimatfestjahr 2013 gezeigt hat, weiter zu fördern, weshalb er Vorwürfe von der Konkurrenz bezüglich vielen Ortsteilkandidaten auf der CSU-Liste nicht nachvollziehen kann. "Für mich ist und bleibt jeder Waidhauser gleich" betonte er. Auch die Thematik zur Unabhängigkeit von Kandidaten streifte er. Nur weil man ein CSU-Mandatsträger ist, heißt das doch nicht, dass man Alles aus Brüssel, Berlin oder München blind befolgen muss. Das macht man doch nur, wenn es auch Sinn ergibt. Umgekehrt jedoch hat eben eine CSU die notwendigen Kontakte in höhere Ebenen, wenn es darauf ankommt.

Landrat Simon Wittmann erklärte, dass er Harrer nun seit fast zwei Jahrzenten aus politischen Aktivitäten kenne und ihn als sehr ehrlich und kompetent schätze. "Wäre ich ein Waidhauser, würde ich definitiv Stefan Harrer wählen" fasst er zusammen. Ähnliches führte er auch zu seinem potentiellen Landratsnachfolger Andreas Meier aus. "Andreas ist mein absoluter Wunschkandidat und er hat in Windischeschenbach bereits mehrmals seinen politischen Sachverstand bewiesen"

Mitgliederehrungen standen ebenfalls auf der Tagesordnung. So ehrte Kandidat Harrer zusammen mit Bürgermeister Schwarzmeier die anwesenden Karl Forster, Hans Hanauer und Hans Meier jeweils für 40 Jahre Mitgliedschaft in der CSU. Nachdem Harrer den bald aus dem Amt scheidenden Schwarzmeier überraschte, in dem die Zoiglmusi extra für ihn sein Lieblingslied darbot, ließ es sich dieser nicht nehmen, ebenfalls für den Kandidaten das Wort zu ergreifen. "Nicht nur, dass Stefan mit der Vermittlung bei der Ansiedlung von Techdata oder auch mit diversen anderen Anträgen seine Kompetenz bereits bewiesen hat, er hat auch die wichtige berufliche Eignung dazu". Die Stimmung war an dem Abend war so hervorragend, weswegen es auch nicht verwunderte, dass es bereits Montag war, als viele der Gäste den Saal verließen.

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09.03.2014

In 30 Stunden durch Waidhaus

Waidhaus: In ca. 30 Stunden an 10 Tagen ca. 900 Haushalte, so lautet die Bilanz des Bürgermeisterkandidaten Stefan Harrer und seiner wechselnden Begleiter aus Reihen der CSU-Marktratskandidaten, von denen sich VG-Chef Ewald Zetzl mit 8 Einsätzen am Häufigsten beteiligte. Aber auch die Markträte Wolf und Sattler, Festleiter Kleber und viele Vertreter der Jungen Union tourten durch den Grenzort und die Ortsteile. Die Resonanz war äußerst positiv, vor allem da man als Einzige an die Kinder gedacht habe, in dem man Malstifte und Gummibärchen dabei hatte. Oftmals kamen die Bewohner schnell ins Gespräch mit der Gruppe und äußerten diverse Anliegen, von denen man Einiges schnellstmöglich umsetzen wolle.

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26.02.2014

Auch an die Kinder gedacht

Junge Liste erntet viel Lob

Pfrentsch: Obwohl es in Pfrentsch bereits die zweite Wahlveranstaltung der CSU war, haben dennoch einige Zuhörer, darunter auch Kämmerer Karl Schmid aus Eslarn, den Weg in Gasthaus Schwarzmeier gefunden. Nach der Begrüßung bat Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer, sich zu einer Gedenkminute von den Plätzen zu erheben, da man zum Einen dem in dieser Woche verstorbenen Bürgermeister und Kreisrat Peter Nössner, aber auch anderen verstorbenen Mitgliedern gedenken wollte.

Im Rahmen der Vorstellung ging Harrer auch wieder auf Aktuelles ein. "Es ist doch kein Zufall, dass anscheinend nur eine Gruppe bei den Wahlveranstaltungen oder Hausbesuchen auch an die Kinder gedacht hat" und verwies auf Buntstifte oder auch Gummibärchen, die man verteilt habe. "Wir stehen für eine zukunftsfähige Politik, weshalb es nicht überrascht, dass wir auch beim Thema Breitband durch bereits zwei Anträge im Marktrat die treibende Kraft sind". Man wolle, dass junge Leute sich in Waidhaus wohl fühlen, weshalb auch eine generationengerechte Finanzpolitik ohne Schulden notwendig sei und keine Konzert- oder Theaterhäuser, wovon andere angeblich träumen.

Anschließend stellten das "Team Zukunft" sich ebenfalls einzeln vor. Landkreis-Systembetreuer und Microsofttechniker Thomas Kaiser griff zum Beispiel die Thematik Breitband noch einmal auf. "Bei der letzten Marktratssitzung habe ich mich über so Kommentare anlässlich unseres Antrags direkt erschrocken, da viele Aussagen fachlich schlichtweg falsch waren". Das flammendste Plädoyer des Abends hielt jedoch Max Meixensperger: "Ich freue mich dermaßen, dass sich viele junge Leute in unserer Mannschaft befinden und mit großem Engagement mitziehen, schließlich ist das unsere Zukunft".

Nachdem Harrer dann die gemeinsamen Ziele noch einmal zusammenfasste, hatten auch die anwesenden Kreistagskandidaten Christa Kick aus Irchenrieth und Karl Liegl auch Leuchtenberg noch Gelegenheit, sich vorzustellen. Zum Abschluss der Veranstaltung diskutierte man noch einige Gefahrenstellen des Ortsteils.

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23.02.2014

Politiker mit gemeinsamer Geschichte

Andreas Meier und Stefan Harrer haben einige Schnittmengen

Frankenreuth: Im Rahmen der Vorstellung im Gasthaus Mack in Frankenreuth stellte Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer heraus, dass ihm die Freundschaft zu den tschechischen Nachbarn sehr am Herzen liege. "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist bei mir nicht nur Wahlkampfgetöse, sondern bereits jetzt Berufsalltag. Aus Kollegen wurden Freunde und dies wird auch auf politischer Bühne so sein." Auch zu Aktuellem nahm Harrer Stellung. "Wenn man so manche Tagträume Anderer zu hören oder zu lesen bekommt, so kann man nur sagen, dass dies fern jeder Realität sei. Natürlich dürfen und müssen Kandidaten Visionen haben, aber man sollte dabei dennoch am Teppich bleiben." Ebenso ging er auf die Notwendigkeit der Ortsteilwehren ein. "Erst wenn man mit einem TLF im Morast steckt, wird man merken wie wichtig doch auch zum Beispiel ein von einem Traktor gezogener Pumpenanhänger sein kann."

In ähnlicher Weise äußerten sich Viele der Marktratskandidaten bei der Vorstellung. "Zuerst das Notwendige, dann das Nützliche , dann erst das Angenehme" warf Marktrat Karl Sattler sein Motto in die Runde. Bei Harrer, der vorab kundtat, dass er stolz auf diese Liste sei, revanchierten sich die Kandidaten, in dem sie ihrem Listenanführer Rückendeckung gaben. Josef Kleber meinte, er habe im Festausschuss Harrer als absolut verlässlichen Aktivpol zu schätzen gelernt, der auch das hält, was er verspricht. "Ich kandidiere auch, um Stefan Harrer zu unterstützen" so Max Meixensperger weiter. Hans-Peter Müller freute sich, dass bei der CSU die Feuerwehren so einen hohen Stellenwert haben und deren Unterstützung sogar explizit als Wahlziel erwähnt wird.

Gastredner Andreas Meier hatte ebenfalls Gelegenheit, sich und die Kreistagsziele vorzustellen. "Stefan und ich sind Baujahr 1977 und haben auch gemeinsam 1997 in Neustadt Abitur gemacht". Mit 23 Jahren wurde der Landratskandidat der jüngste Bürgermeister Bayerns und hat Windischeschenbach wieder vorangebracht. Aus diesem Grund sei für ihn auch ein Vorwurf, man sei zu jung für ein politisches Amt, in keiner Weise nachzuvollziehen. Besonders aufmerksam wurden die Zuhörer beim Thema Demografie und Abwanderung. "Der Schlüssel liegt in der schulischen und beruflichen Ausbildung, weshalb der Landkreis stolz ist, bereits jetzt die Grundlagen für einen Techniker-Schule in Weiherhammer gelegt zu haben".

Abschließend lobte noch Bürgermeister Schwarzmeier seinen potentiellen Nachfolger. "Bei einer Betriebsansiedlung vermittelt zu haben, ohne Mandatsträger gewesen zu sein, ist ein Pfund, das schwer in der Waagschale liegt. Auch durch diverse Anträge zu Internet, Straßenbau und Tempolimits hast du in der Vergangenheit bereits deine politischen Fähigkeiten bewiesen."

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16.02.2014

Schnelles Internet für Waidhaus

Antrag der Jungen Union heute im Marktrat - Umfangreiche Tagesordnung

Waidhaus. (fjo) Das vom Freistaat bereitgestellte Förderprogramm zum Ausbau des Breitbandes in ländlichen Gegenden wird Ende März erneuert, was zur Folge hat, dass die bürokratischen Hürden zur Erlangung der Förderung niedriger werden und ein höherer Förderbetrag möglich wird.

Auf diese Aussage von Gregor Schön als Ansprechpartner bei der Regierung der Oberpfalz stützt sich ein Antrag des JU-Ortsverbands an den Marktrat, der heute um 19 Uhr tagt. Der Landkreis Neustadt liege in einer Förderzone, in der Zuschüsse bis zu 80 Prozent des Investitionsvolumens und maximal eine Million Euro möglich würden. JU-Vorsitzender Thomas Kaiser und CSU-Chef Stefan Harrer sehen darin "eine kostengünstige Möglichkeit, Breitband allen Einwohnern in Waidhaus verfügbar zu machen und auch der Abwanderung von Betrieben und Jugendlichen entgegenzuwirken". Gedacht werde speziell auch an die Ortsteile. Versehen ist der Antrag mit der Bitte um eine Prüfung im April. Bis dahin soll das neue Breitbandprogramm aufliegen.

Bauanträge reichten Anton Schwarzmeier, Rathausgasse (Errichtung einer Lagerhalle in der Nähe der Hagendorfer Straße) und die Bayernwerk AG ein. Weitere Themen: Bestellung eines Verbandsrats der Vereinigten Sparkassen als Nachfolger für den zweiten Bürgermeister, Auftragsvergabe für den Einbau einer Mischwassersiebanlage in den Notüberlauf der Kläranlage, Zustimmung zur Vereinbarung mit dem Freistaat über den gemeinsamen weiteren Ausbau der Hagendorfer Straße, die Neufestsetzung der Ortsgrenzen von Hagendorf, die Stellungnahme zur Änderung des Flächennutzungsplans der Nachbargemeinde Eslarn, Fortführung des Dienstleistungsvertrages zur Pflege des Bocklradwegs mit Denkstatt, Auftragsvergabe für Räumung des Kläranlagenablaufs in den Rotlohbach.

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aus Der Neue Tag 10.02.2014

Hotel "Number One" in Waidhaus rechnet fest mit vier Sternen

Waidhaus. (fjo) "Der Eindruck ist einfach gigantisch." Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer (Vierter von links) zeigte sich bei der mit MdB Albert Rupprecht(Achter von links) ermöglichten Besichtigung des neuen Hotels "Number One", das voraussichtlich eine Vier-Sterne-Auszeichnung erhalten wird, vollauf begeistert. Dazu ließen CSU und JU mit vielen Marktratskandidaten über die Kriterien für die Auszeichnung umfassend durch Geschäftsführerin Evi Holfelder und Handelsfachwirtin Gerlinde Gläser informieren. Den äußerst positiven Eindruck untermauerte Bürgermeister Anton Schwarzmeier uneingeschränkt: "Mir gefällt das hier total. Und das Hotel hat eine super Lage." Aber er erinnerte sich ebenso an frühere Zeiten dieses Gebäudes und seine anekdotenreiche Geschichte. Nicht nur zur Ausrichtung des neuen Hotels gaben Gläser und Holfelder bei einer Führung Hinweise und Anmerkungen. Während für das Hotel vorrangig Geschäftsreisende als Übernachtungsgäste gesehen würden, stehe das Café allen Waidhausern und sämtlichen Gästen offen. Die Beheizung mit Erdwärme sowie die zehn Stellplätze zählende Parkgarage kamen ebenfalls zur Sprache. Bei einer geselligen Zusammenkunft im noch nicht eröffneten Café bestand ausreichend Zeit für weitere Gespräche untereinander.

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aus Der Neue Tag 10.02.2014

Nummer unter Abgeordneten bekannt

Büroleiter referiert an Stelle erkrankter Abgeordneter

Waidhaus: Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer, die eigentlich als Gastreferentin im Café Lindner vorgesehen war, musste den Termin aus gesundheitlichen Gründen absagen, wodurch ihr Büroleiter, Dominik Baschnagel, der 31-jährige Politikwissenschaftler aus Altenstadt/WN, die Grüße übermittelte. "Die Abgeordnete hatte zu Waidhaus immer einen direkten Draht, aktuell zu Bürgermeister Schwarzmeier und wird diesen auch zu einem Bürgermeister Harrer haben, denn auch seine Nummer ist bei den beiden Abgeordneten und deren Büros bereits bestens bekannt", so Baschnagel. Die Abgeordnete schätze vor Allem seine Eigenheit, dass er ohne Umschweife und ehrlich seine Meinung äußere, aber auch auf Ratschläge eingeht und zuhören kann. Der guten Zusammenarbeit zwischen den Waidhauser Vertretern und den Abgeordneten ist es zu verdanken, dass Waidhaus zum Beispiel als Behördenstandort erhalten bleibt. Oder auch, wenn es mal um Zuschüsse für ein Feuerwehrauto gegangen ist, habe man geschlossen agiert. Es sei ein Markenzeichen der CSU, dass man an einem Strang zieht, wenn es darauf ankommt. Auch zwischen Baschnagel und Harrer ist seit Jahren eine Freundschaft aus der JU erwachsen. Über die JU schwenkte er auch zu Landratskandidat Andreas Meier über, der ein Glücksfall für den Landkreis sei und die vollste Unterstützung verdient habe. "Eine eindeutige Gestaltungsmehrheit ist im Kreis klares Ziel".

Harrer selbst stellte zu aktuellen Geschehnissen heraus: "Während woanders noch diskutiert wird, handeln wir bereits". Der Antrag bezüglich Breitbandförderung wird in der nächsten Marktratssitzung behandelt und der Antrag zur Erneuerung des Fahrbahnbelags am Kaltlohweg ist ebenfalls in Arbeit. "Ich will auch künftig Gestalter und nicht nur Verwalter sein, sofern dies natürlich die Finanzen zu lassen" so der Kandidat.

Kreistagskandidatin Maria Färber aus Neustadt und Bürgermeister Anton Schwarzmeier nutzten ebenfalls die Gelegenheit, um die positiven Eigenschaften Harrers herauszustellen. Für die gelungene Listenzusammenstellung gab es auch viel Lob. Die vielen motivierten jungen Kandidatinnen und Kandidaten sind ein klarer Pluspunkt, aber dennoch habe man auch viel Erfahrung und politische Kompetenz auf der Liste vereinen können, meinte Hans Lang.

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09.02.2014

"Kandidat der Zukunft"

JU-Kreisverband unterstützt Stefan Harrer

Auch in Zeiten des Faschings und des allgegenwärtigen Wahlkampfs ließ es sich der Kreisverband der Jungen Union (JU) nicht nehmen, Stefan Harrer zu unterstützen, den Bürgermeisterkandidaten der CSU in Waidhaus, der bereits seit 19 Jahren in der JU auf Kreis- und Ortsebene aktiv ist. Martin Braun (Moosbach) und Florian Meißner (Vohenstrauß) organisierten dazu gemeinsam mit dem Ortsverband Waidhaus um Vorsitzendem Thomas Kaiser am Samstagabend im Hotel-Gasthof Biehler einen "Stammtisch Ost", d.h. eine Austauschrunde der Ortsverbände aus dem östlichen Landkreis.

Harrer ging in seiner Rede auf den laufenden Bürgermeisterwahlkampf ein. Bei zukunftsträchtigen Themen wie Breitbandförderung oder Schuldenfreiheit gebe die CSU und JU klar den Takt vor und man lasse sich durch kleine Nicklichkleiten nicht vom eigenen Weg abbringen. Ziemlich stolz verwies er auch auf die vielen jungen Bewerber auf der CSU-Liste, welche ein Durchschnittsalter von 41 Jahren aufweist. "Wir haben in den vergangenen Jahren als CSU und Junge Union bereits zahlreiche Themen in den politischen Prozess unseres Marktes einbringen können," berichtete Harrer.

JU-Kreisvorsitzender und Erster Bürgermeister von Mantel Stephan Oetzinger ging in seinem Grußwort auf die speziellen Chancen und Interessen der Gemeinden im östlichen Landkreis ein. Interkommunale Zusammenarbeit sei allein schon wegen der ähnlichen Problemstellungen dieser Gemeinden ein zentrales Thema der kommenden Jahre, ohne dass dabei diese auf ihre Selbstständigkeit verzichten müssten. "Stefan Harrer ist einer, der gestalten und anpacken kann, was auch sein Erfolg in der freien Wirtschaft beweist," lobte der Manteler Rathauschef. Dennoch verfüge er auch über eine große Leidenschaft für Politik und die Marktgemeinde Waidhaus, so dass Harrer in Waidhaus als der Kandidat der Zukunft, nicht der Vergangenheit bezeichnet werden könne.

Im Anschluss entwickelte sich noch ein reger Austausch der anwesenden Nachwuchspolitiker, von denen neben Oetzinger und Harrer auch Dr. Stephanie Kuchlbauer (Tännesberg) für den Kreistag kandidiert.

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08.02.2014

Auch ohne Referat ein gelungener Abend

Wegen Beschwerde beim Polizeipräsidium musste Referat verschoben werden

Reinhardsrieth: Ursprünglich war im Anschluss zu der Wahlveranstaltung der Waidhauser CSU ein Vortrag zum Thema "häusliche Sicherheit" durch Polizeihauptkommissar Peter Nößner von der Beratungsstelle der Kripo Weiden geplant. Doch gleich zu Beginn erklärte Stefan Harrer, dass dies nicht stattfinden könne, da es eine Beschwerde beim Polizeipräsidium im Zusammenhang mit den bevorstehenden Wahlen gab. Durch die enorme Polizeipräsenz in Waidhaus habe man zwar zu Recht ein enormes Sicherheitsgefühl, dennoch ist auch bei uns eine Aufklärung dahingehend notwendig, da gerade der Grenzgürtel gerne als Rückzugszone der Diebesbanden fungiert. Daher einigte man sich mit dem Referenten, den Vortrag nach den Wahlen unbedingt nachzuholen. "Der Beschwerdeführer hatte mit Sicherheit kein Problem mit dem Vortrag an sich, sondern mit der Tatsache, dass der Vortrag In zeitlicher Nähe zu einer CSU-Wahlveranstaltung stattfinden sollte. Und wer wiederum damit ein Problem haben könnte, überlasse ich der Interpretation der Waidhauser Bevölkerung" so Harrer.

Nach den einführenden Worten erfolgte eine obligatorische Vorstellungsrunde sowohl des Bürgermeisterkandidaten, als auch der Listenkandidaten. Anschließend hob man noch die klaren Vorzüge der Liste hervor. Mit einem Durchschnittsalter von 41 Jahren habe man nicht nur einen idealen Generationenmix, sondern mit den diversen Berufsgruppen auch einen idealen Mix der Bevölkerungsschichten. "Bei uns findet man alles, vom Studenten über den Landwirt oder Unternehmer bis zum Ingenieur oder Steuerberater" führte Harrer aus.

Danach hatte auch die große Menge an Gästen Gelegenheit, das Wort zu ergreifen . So lobten zum Beispiel die Kreisräte Mühlhofer und Haberkorn nicht nur Harrer, sondern auch Landratskandidat Meier als Idealfälle. Ähnliches stellte auch Kreistagskandidatin Andrea Lang heraus, wogegen der Pleysteiner Bürgermeisterkandidat Rainer Rewitzer sich freuen würde, mit einem Bürgermeister Harrer auf vertrauensvolle Art zusammenarbeiten zu können.

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02.02.2014

Landerer kommen auch ein zweites Mal

Ehrengast MdL a.D. Georg Stahl überzeugt von Harrers idealen Voraussetzungen für das Bürgermeisteramt

Reichenau: Obwohl es bereits die zweite Wahlkampveranstaltung von CSU und JU innerhalb kürzester Zeit in Reichenau war, blieben auch im Schützenhaus die Gäste nicht aus, die Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer begrüßen konnte.

MdL a.D. Georg Stahl bei seinem Grußwort

Mit diversen kurzen Anekdoten aus seinem Leben hob Harrer seine positiven Eigenschaften hervor, die relevant für das Bürgermeisteramt sind. So bewies er zum Beispiel Teamfähigkeit bei der Bundeswehr, Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen beim Tempolimit auf Höhe Frankenreuth oder auch Heimatverbundenheit beim letztjährigen Heimatfest. Auch für aktuelle Geschehnisse fand er die richtigen Worte. "Wenn man nun nach dem grandiosen Zusammenhalt beim Fest wieder versucht, die Bevölkerung in Waidhauser und Ortsteilbewohner zu dividieren, so halte ich das nicht nur für groben Unfug, sondern auch für brandgefährlich", so Harrer. Auch gebe es kein zu jung für ein Ehrenamt. Denn um die jungen Leute vor Ort zu halten, sei es zwingend notwendig, nicht nur deren Anliegen zu hören, sondern diese auch aktiv ins Gemeindeleben mit einzubinden. Dies habe man mit der aktuellen Kandidatenliste umgesetzt, ohne andere Altersschichten zu vernachlässigen. "Eine gute Mischung nicht nur bezüglich Alter und Ortsteilen, sondern eben auch bei den Berufszweigen zeichnet diese Liste aus, der ich mit vollster Überzeugung voranstehe" meinte Harrer. Danach hatten die Kandidaten erneut die Möglichkeit, sich selbst und ihre Ziele ins Rampenlicht zu rücken.

Nachdem man noch kurz die gemeinsamen Ziele erläuterte, leitete Harrer zu MdL Georg Stahl über: "Auch mit einem Georg Stahl kann man belegen, wie wichtig es bei manchen Themen ist, eine starke und schnell agierende CSU im Rücken zu haben, denn als es darum ging, die Grenzpolizei bzw. spätere PIF in Waidhaus zu halten, hat er sich stark gemacht und für den Erhalt der Behörde in Waidhaus gekämpft." Stahl selbst hatte auch lobende Wort für Harrer übrig, den er nun bereits seit einigen Jahren nicht nur aus der Politik, sondern auch wegen der Zuneigung zur Oberkrainer-Musik kennt: "Stefan liefert alle Voraussetzungen und er hat sich auch im CSU-Kreisverband bereits einen guten Namen gemacht."

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26.01.2014

Resonanz ist großartig

Gastredner Rupert Troppmann voll des Lobes für Harrer

Waidhaus: Wenig Plätze blieben am Sonntag im Gasthaus Frölich in Pfrentsch frei, was auch Gastredner Rupert Troppmann begeisterte: "Eine solche Resonanz an einem Sonntag Abend ist Spitze". Auch die Kreisräte Josef Haberkorn und Max Mühlhofer, der Eslarner Bürgermeisterkandidat Josef Illing, sowie einige Freunde der Pfrentscher Liste wie zum Beispiel Marktrat Georg Kleber oder Feuerwehrkommandant Andreas Neuber zählten zu den Zuhörern. Vor Troppmann stellten sich Bürgermeisterkandidat Harrer und die anderen Listenkandidaten der Zuhörerschar vor und erklärten ihre Ziele und Vorhaben. Das Hauptaugenmerk sei auf eine weiterhin stabile Finanzpolitik gerichtet. "Dank der CSU ist Waidhaus schuldenfrei und wir wollen auch, dass dies so bleibt" stellte Harrer heraus.

Ein volles Haus zeugte von dem großen Interesse der Pfrentscher

Anschließend referierte der Gastredner, der Kreisvorsitzende des bayerischen Gemeindetages, Kreisrat und Bürgermeister von Neustadt/WN über die Arbeit des Gemeindetages. Wenn Gemeinden Unterstützung benötigen, wie aktuell Waidhaus bei der Klage gegen den Zensus, ist man zur Stelle. Grundsätzlich ist es hauptsächlich ein Austausch von Informationen, für den unter den Gemeinden zum Beispiel mit Umfragen und deren Auswertung gesorgt wird. Auch für Harrer hatte Troppmann nur lobende Worte übrig: "Ich kenne Stefan seit Kindesbeinen an und er ist der Richtige für diese Aufgabe. Er hat sich bereits jetzt einen guten Namen in der CSU und JU gemacht und viele notwendige Kontakte geschmiedet." Auch in Richtung Thomas Kaiser und anderen Kandidaten hatte er nur Gutes zu vermelden: "Mit Thomas hat ihr den absoluten Fachmann zum Thema Breitband in euren Reihen, da er bereits jetzt Schulen und Gemeinden im Landkreis EDV-technisch betreut und auch sonst mit Landwirtschaftsvertretern, Ingenieuren, Unternehmern, Behördenvertretern usw. für jeden Bereich Jemanden aufzubieten." Nach seinem Referat dankte Harrer dem Redner mit einem kleinen Geschenk.

Nachdem auch Kreisräte und Kreistagskandidaten Grußworte an die Besucher richteten , stieg man in den direkten Austausch mit den Zuhörern bis tief in die Nacht ein.

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20.01.2014

Wechsel bei der Jungen Union

Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger verabschiedet Leistungsträger - Dank für Engagement

Neustadt/WN. In der Jahresauftaktsitzung verabschiedete der JU-Kreisverband einige Leistungsträger in den JU-Ruhestand. Mit Angelika Prem, Christian Eiszrich und Matthias Kraft verließen 2013 langgediente und überzeugte Mitglieder die Führungsriege. Auch an den Spitzen der Ortsverbände gab es Veränderungen.

"Ihr wart tragende Säulen des Kreisverbandes und habt diesen in den vergangenen Jahren geprägt", lobte JU-Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger. Prem war unter anderem Schriftführerin und über acht Jahre hinweg stellvertretender Kreisvorsitzender. Vor allem als Leiterin des Arbeitskreises "Ländlicher Raum und Landwirtschaft" setzte sie Akzente.

JU-Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger (Fünfter von links), die beiden Kreisgeschäftsführer Benedikt Grimm (Zweiter von links) und Florian Stahl (Vierter von rechts) sowie die beiden JU-Bürgermeisterkandidaten Stefan Harrer (links) und Ernst Lenk (Vierter von links) verabschiedeten (von links) Georg Stahl, Angelika Prem, Matthias Kraft, Christian Eiszrich, Matthias Kohl und Christoph Amtmann von ihren Ämtern.

"Du hast als "Finanzminister" stets mit Argusaugen über unsere Kasse gewacht", anerkannte Oetzinger die Leistungen von Kraft. Über zehn Jahre führte der Neustädter die Kassenbücher mit großer Sorgfalt. Dabei war Kraft immer auch Ansprechpartner und Ratgeber für die Schatzmeister in den Ortsverbänden. Als "Mr. Neustadt" habe sich Eiszrich um den Ortsverband, aber ganz besonders auch über zwölf Jahre als stellvertretender Kreisvorsitzender verdient gemacht. "Besonders die Kampagnenfähigkeit des Kreisverbandes wurde durch Eiszrichs Einsatz enorm gesteigert", erinnerte Oetzinger. Auch als Kreis- und Stadtrat brachte er sich für die Interessen der jungen Generation ein.

Bei den Ortsvorsitzenden verabschiedete sich der Kreisverband von Christoph Amtmann aus Grafenwöhr, der sein Amt nach sechs Jahren in jüngere Hände gab. Trotz der einzigen Kampfkandidatur um den Posten eines Ortsvorsitzenden im Kreis Neustadt, an die sich Oetzinger erinnern kann, sei es Amtmann gelungen, den Ortsverband Grafenwöhr in Harmonie zu führen.

Nach vier Jahren an der Spitze des Ortsverbandes Waldthurn wechselte Georg Stahl an die Spitze des CSU-Ortsverbandes. "Das Beispiel von Georg ist gelebter Generationenwechsel im Sinne unseres Verbandes", freute sich der JU Kreischef. Mit kontinuierlicher Arbeit habe Matthias Kohl den Ortsverband Mantel zu einem der größten im Kreis erstarken lassen.

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aus Der Neue Tag 18.01.2014

CSU reicht Wahlvorschlag ein

Waidhaus: Am Montag reichte die CSU offiziell ihren Wahlvorschlag ein. Hierzu suchten (v.l.n.r.) der stv. CSU-Ortsvorsitzende Karl Sattler, Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer und Martina Hoch, die Beauftragte für den Wahlvorschlag, das Büro des geschäftsführenden Beamten und Gemeindewahlleiters des Marktes Waidhaus Josef Forster auf, der die Unterlagen entgegennahm und sichtete.

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13.01.2014

Das sind wir

Kandidaten der CSU und JU stellen sich vor

Hagendorf/Waidhaus: Nachdem bei der Auftaktveranstaltung in Reichenau die Ziele und Vorhaben im Vordergrund standen, stand der Termin im Gasthaus "Zum Dorfwirt" in Hagendorf ganz im Zeichen der Kandidaten.

Stefan Harrer eröffnete die Versammlung und durfte zahlreiche Besucher willkommen heißen, die vor Allem am Bürgermeisterkandidaten selbst sehr interessiert waren. Daher ließ sich Harrer auch nicht lange bitten und lieferte einige Eckdaten zu seiner Person. Der Sohn eines Polizisten und einer Glasarbeiterin wuchs in Neustadt/WN auf, wo er in jungen Jahren auch bereits bei Feuerwehr und JU sehr aktiv war. Vor allem die inzwischen 19-jährige aktive politische Tätigkeit brachte ihm sehr viele Kontakte ein, die er nun auch gerne noch intensiver für Waidhaus einbringen will. Am Gymnasium in Neustadt machte er sein Abitur, übrigens gemeinsam mit dem CSU-Landratskandidaten Andreas Meier, mit dem er daher bereits seit der Schule befreundet ist. Direkt danach trat er in die Bundeswehr ein und diente acht Jahre lang in diversen Funktionen bei der elektronischen Kampführung in der GebFmLehrKp8 und der FmS/FSHElt in Pöcking am Starnberger See. Während dieser Zeit machte er einige Weiterbildungen, meist in Form eines Fernstudiums zu Themen wie Rechtswesen, Werbetexter oder kaufmännische Grundlagen, was zuletzt dann in einer Umschulung zum Steuerfachangestellten mündete. Derzeit ist Harrer beruflich bei der Fa. Techdata als Logistikspezialist tätig. Er vergaß natürlich nicht die Tatsache zu erwähnen, dass ein Teil dieses Weltkonzerns mit ca. 30 Personen in Waidhaus ansässig ist, ihm mit zu verdanken sei, da er die Kontakte zwischen dem damaligen Bereichsleiter Ralph Funk und dem Gebäudebesitzer Rigobert Hösl knüpfte. Mitgliedschaften in diversen Vereinen oder auch Kirchenverwaltung und Heimatfestausschuss rundeten die Vorstellung ab.

Alle Kandidaten stellten sich selbst vor. Im Bild der Heimatfestleiter Josef Kleber neben dem Bürgermeisterkandidaten Stefan Harrer.

Danach hatten auch die übrigen anwesenden Kandidaten die Möglichkeit, sich selbst und ihr Ziele vorzustellen. Dabei kristallisierten sich einige Parallelen heraus, was Harrer noch einmal aufgriff, um in Kurzform auf das Wahlprogramm der CSU einzugehen. Den Kern bildete dabei die Aussage, dass die CSU-Errungenschaft, nämlich dass Waidhaus als eine der wenigen Gemeinden im Umkreis schuldenfrei ist, unbedingt beibehalten werden solle, soweit dies möglich sei. Harrer selbst war dann einer der Letzten und stellte sich bis kurz vor Mitternacht noch den Fragen der Hagendorfer Bevölkerung.

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12.01.2014

JU packt an

Junge Union Waidhaus sammelt Christbäume im Gemeindegebiet ein

Die Mitglieder der Jungen Union Waidhaus unter Leitung von Vorsitzendem Thomas Kaiser und Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer sammelten traditionell am ersten Samstag nach dem Königsfest die Christbäume im Gemeindegebiet ein. Auch dieses Jahr entschied man sich, dies unentgeltlich zu tun, auch wenn die zwei JU-Teams zehn Anhängerladungen Bäume zu transportieren hatten. Während das eine Team sich auf die Ortsteile konzentrierte, kümmerte sich die Anderen um den Ortskern. Ein besonderer Dank galt hierbei Rigobert Hösl, Manuel Werner und Bernhard Zenk, die ihre Fahrzeuge bzw. Anhänger zur Verfügung stellten. Auch um den Nachwuchs ist nicht bange, der mit Rigobert Hösl junior gleich fleißig mithalf. Nach getaner Arbeit schmeckte dann die von Marktrat Karl Sattler und Stefan Harrer spendierte Brotzeit und es wurden Themen, die bei der Fahrt durchs Gemeindegebiet aufgefallen sind, gleich diskutiert.

v.l.n.r. Gisela Grötsch, Thomas Kaiser, Stefan Lang, Toni Zimmermann, Stefan Harrer, Nicole Hoch, Manuel Werner, Maria Reichenberger-Hösl und Rigobert Hösl jun.

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11.01.2014

Traditionell mit der Zeit gehen

Auftakt der CSU-Wahlveranstaltungen in Reichenau - Bürgermeisterkandidat hat viel vor

Reichenau. (fjo) Der CSU-Ortsverband eröffnete am Montag den Reigen der Waidhauser Wahlveranstaltungen. "Auftakt ist traditionell immer an Dreikönig im Ortsteil Reichenau", ließ Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer im voll besetzten Gasthaus Kleber wissen. Dies passe zu seinem Verständnis von christlich-sozialer Politik: "Traditionell sein und mit der Zeit gehen" sei für ihn nicht nur ein Slogan sondern Verpflichtung.

Mit Zahlen und Vergleichen zeichnete Harrer einen Querschnitt der aktuellen CSU-Marktratsliste. Von den 28 Kandidaten hätten sich bereits 15 bei den letzten Wahlen auf der Liste wiedergefunden. Trotz dieser Beständigkeit kämen neue Gesichter keineswegs zu kurz. Wie wichtig dem Ortsverband gerade der Nachwuchs sei, zeige sich durch allein zehn Bewerber unter 35 Jahren. Sehr bewusst würde die CSU dem Nachwuchs eine Chance geben. Weiter erwähnte Harrer die Zahl von zwölf Kandidaten, die aus den Ortsteilen kämen, so dass alle Orte gut vertreten wären. Außerdem fänden sich sechs Damen auf der Liste, worin er einen hervorragenden Anteil an Frauen sah.

  Wir setzen uns dafür ein, dass Geld nicht für sinnlose Projekte zum Fenster hinausgeworfen wird.  
  CSU-Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer  

Mit einer Frage leitete er auf die Ziele des Ortsverbands über: "Wofür will sich die CSU in den nächsten sechs Jahren einsetzen?" Um Waidhaus zukunftsfähig zu machen, gäbe es nichts Wichtigeres, als die bisherige Finanzpolitik fortzuführen und jede Form von Schulden weitestgehend zu vermeiden: "Wir setzen uns dafür ein, dass Geld nicht für sinnlose Projekte zum Fenster hinausgeworfen wird."

Als zweiten Punkt nannte der Bewerber für die Nachfolge von Anton Schwarzmeier die Unterstützung jeglicher Form von Betriebsansiedlungen oder -erweiterungen; nicht nur wegen der Schaffung von Arbeitsplätze, sondern auch mit Blick auf die Gewerbesteuereinnahmen. Im engen Zusammenhang damit sah der Redner die Förderung von Jugendlichen und jungen Familien in vielfältigen Formen. Harrer ging auch auf die begonnenen Städtebau- und Dorferneuerungsmaßnahmen ein. Da werde sich die CSU für ein "Weitermachen und zu Ende bringen" einsetzen. Konkret erwähnte der Bürgermeisterkandidat den Dorfplatz im Ortsteil Pfrentsch und die Situation in Reichenau. Die Weichen zum Erwerb des "Feilerstodls" seien gestellt. Auch Mittel für eine Prüfung der erhaltungswürdigen Bestandteile seien vorgesehen. Mit der Dorferneuerung gehe es weiter sobald die Zuschüsse wieder fließen.

Der CSU-Ortsverband mit Bürgermeisterkandidat Stefan Harrer (stehend) eröffnete die Reihe der Wahlveranstaltungen im Ortsteil Reichenau.

Zum Thema Tourismus erklärte Harrer, dass dieser in Waidhaus wieder zu einem wichtigen Faktor werde. Davon zeugten nicht nur das aktuell errichtete Vier-Sterne-Hotel und die Akzeptanz des Bockl-Radwegs. Mit der CSU stehe er dafür, dass der Fremdenverkehr funktioniere und neue Wege gegangen würden.

Für die Ortsfeuerwehren signalisierte er seine Unterstützung, damit diese stets mit der nötigen Ausrüstung rechnen könnten. Sämtliche Vereine sollten derart ausgestattet werden, um eine gute Jugendarbeit leisten zu können.

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aus Der Neue Tag 08.01.2014

Neujahrswünsche vom Bürgermeisterkandidat

Das Team für die Zukunft von Waidhaus inklusive dem Bürgermeisterkandidaten Stefan Harrer verteilte heute einige Stunden lang handgemachte Neujahrsgrüße, die den Waidhauser Passanten viel Glück im neuen Jahr bringen sollen. Vielen Dank an Nicole für die liebevoll mit einem Glücks-Cent und Schokolade dekorierten Karten. Bei uns zählt eben die ganz persönliche Note! Um gut durch die kühle Zeit zu kommen, wurden auf Wunsch Vitamine gereicht.

Maria Reichenberger, Nicole Hoch, Stefan Harrer, Thomas Kaiser, Gisela Grötsch und Stefan Lang

Während die Erwachsenen zudem Kugelschreiber erhielten, bekamen Kinder Buntstifte von den Kandidaten geschenkt. Herzlichen Dank auch an die Kandidaten und Freunde, die ebenfalls zeitweise anwesend waren, aber nicht auf dem Foto sind, wie z.B. Anton Schwarzmeier, Karl Sattler, Josef Kleber, Max Meixensperger, Jasmin Hilpert, Albrecht Müller und Viele mehr.

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04.01.2014


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